Einführung

Unter dem Titel Academia Philosophia Iuris hat es sich das Institut für Grundlagen des Rechts der Juristenfakultät Leipzig zur Absicht gemacht, Sommerakademien zu juristischen Gegenwartsfragen mit rechtsphilosophischen Bezügen abzuhalten. Die erste Sommerakademie fand im August 2005 statt und wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit großem Interesse aufgenommen. Im Wechsel mit Leipzig dient der Academia das Kloster Lehnin als Tagungsort, der von den Teilnehmern mit viel Beifall bedacht wurde.

Die Sommerakademie unterscheidet sich nicht nur durch die Wahl der Themen, sondern auch durch ihre besondere Arbeitsweise („Workshop-Methode“) von Veranstaltungen ähnlicher Art:
Jeder Themenbereich wird durch den Vortrag eines Dozenten eröffnet. Im Anschluss daran arbeitet die Academia in mehreren Kleingruppen, die jeweils von einer Moderatorin bzw. einem Moderator betreut werden. In diesen Arbeitskreisen werden dann ausgewählte Texte, zum einen aus der Feder eines philosophischen Klassikers zum anderen aus der heutigen Zeit, interpretiert und auf eine Lösung für die jeweilige Thematik hin befragt. Abgeschlossen wird jeder Themenkomplex mit einem Plenum, in dem die Ergebnisse der Arbeitskreise referiert und diskutiert werden sollen. Referate und Diskussionsberichte werden dann in einem Tagungsband veröffentlicht.

Diese Arbeitsweise hat bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Sommerakademie 2005 großen Anklang gefunden und soll für die kommenden Tagungen beibehalten werden.
Prof. Dr. Diethelm Klesczewski, Ref. iur. Steffi Müller, Ref. iur. Frank Neuhaus
(Veranstalter namens des Instituts)