Über uns - Die Organisatoren stellen sich vor
Prof. Dr. Diethelm Klesczewski
Mein Name ist Diethelm Klesczewski. Ich wurde 1960 in Braunschweig geboren. Im Jahr 1980 nahm ich das Studium der Rechtswissenschaft am Fachbereich Rechtswissenschaft I der Universität Hamburg auf. Dieses schloss ich 1985 mit dem ersten juristischen Staatsexamen ab. Von 1986 bis 1990 war ich als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Rechtsphilosophie tätig. Im Jahr 1990 wurde ich mit einer Dissertation zu dem Thema „Die Rolle der Strafe in Hegels Theorie der bürgerlichen Gesellschaft“ promoviert. Nach meiner Referendarzeit kehrte ich 1991 an das Seminar für Rechtsphilosophie zurück, dem ich als Wiss. Assistent bis 1997 angehörte. In dieser Zeit wirkte ich auch in dem Jungen Forum Rechtsphilosophie mit. Im Jahre 1998 habilitierte ich mich in den Fächern Strafrecht, Strafprozessrecht und Rechtsphilosophie mit einer Arbeit zum Thema „Selbständigkeit und Akzessorietät der Beteiligung an einer Straftat“. Seit Mai 2001 vertrete ich als Professor die Fächer Strafrecht, Strafprozessrecht und europäisches Strafrecht an der Juristenfakultät Leipzig. Im Jahr 2005 gelang es mir mit meinen beiden Mitstreitern, das erste Mal eine rechtsphilosophische Sommerakademie auf die Beine zu stellen, was zu meiner Freude den Grundstein für viele weitere Projekte legte.
Steffi Müller-Mezger
Mein Name ist Steffi Müller-Mezger. Nach meiner Abiturprüfung an der Thomasschule zu Leipzig im Jahr 1996 zog ich für ein Jahr nach Bonn und organisierte und betreute von dort aus bundesweit Schülerseminare und Jugendpressekongresse für eine gemeinnützige Stiftung. Im Jahr 1997 nahm ich das Studium der Rechtswissenschaften an der Leipziger Juristenfakultät auf. Mein Schwerpunkt dort war schon innerhalb der ersten Semester die Rechtsphilosophie. Deshalb besuchte ich zahlreiche Seminare bei den Professoren Michael Kahlo, Helmut Goerlich, Wolfgang Schild, Christoph Enders und Diethelm Klesczewski. Im Juni 2003 legte ich die Erste Juristische Staatsprüfung ab und war dann bis November 2005 Referendarin am Landgericht Leipzig. Der Rechtsphilosophie blieb ich auch während dieser Zeit mit Begeisterung treu, besuchte weiter Seminare und organisierte die erste rechtsphilosophische Sommerakademie für das Institut für Grundlagen des Rechts der Juristenfakultät Leipzig gemeinsam mit Prof. Dr. Diethelm Klesczewski und Frank Neuhaus, welche wir dann auch im August 2005 erfolgreich und mit sehr viel Freude an der Sache durchgeführt haben. Nachdem ich im November 2005 meine Zweite Juristische Staatsprüfung absolviert hatte, begann ich an der Juristenfakultät als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an meiner Dissertation zu arbeiten. Parallel dazu bereitete ich die zweite rechtsphilosophische Sommerakademie für das Institut für Grundlagen des Rechts vor und führte diese im Sommer 2006 durch. Neben der Fortführung der Akademien entstehen derzeit ständig neue Ideen für weitere rechtsphilosophische Projekte, die meine Mitstreiter und ich Stück für Stück in die Tat umsetzen. So gibt es z.B. seit 2006 eine Internetplattform für Rechtsphilosophie unter www.lz-rechtsphilosophie.de die unter anderem Raum für den Aufbau einer digitalen Bibliothek bietet.
Frank Neuhaus
Ich wurde 1974 in Leipzig geboren und bin hier auch aufgewachsen. Nach dem Abitur an der Leipziger Thomasschule studierte ich an der Universität Leipzig Humanmedizin und Rechtswissenschaften. Im Jahr 2004 legte ich in Sachsen die Erste Juristische Staatsprüfung ab. Derzeit bin ich als Rechtsreferendar am Landgericht Leipzig tätig.
Neben meinen Studien habe ich mir auch immer Zeit für andere Dinge genommen. Beispielsweise engagierte ich mich in verschiedener Weise bei Projekten sowie in Gremien der Juristenfakultät und der Universität. Auch meiner Leidenschaft für die schönen Künste, namentlich v.a. der Musik ging ich verschiedentlich nach.
Im Jahr 1997 besuchte ich erstmals an Leipziger Juristenfakultät ein rechtsphilosophisches Seminar bei Professor Michael Kahlo. Seitdem hat mich die Rechtsphilosophie – insbesondere die Frage, „Was ist Recht ?“ - nicht mehr „losgelassen“, an einer Vielzahl von rechtsphilosophischen Veranstaltungen habe ich deshalb mitgewirkt. Durch die Rechtsphilosophie wurde ich zunächst mit Steffi Müller, etwas später mit Diethelm Klesczewski bekannt – mit beiden verbinden mich eine Freundschaft und die Leidenschaft für die Rechtsphilosophie. Aus unserer Idee einer rechtsphilosophischen Sommerakademie zum Kant-Jubiläum 2004 ist mit der Academia Philosophia Iuris des Instituts für Grundlagen des Rechts eine Veranstaltungsreihe sui generis entstanden, mit der wir versuchen, unserer Idealvorstellung des freien, universitären, wissenschaftlichen Diskurses möglichst nahe zu kommen. Obwohl unsere Academia schon jede Menge Kraft kostet, ist mit der Leipziger Zeitschrift für Rechtsphilosophie seit 2006 zu unserer Freude bereits unser zweites gemeinsames Projekt in der Welt.
Kathrin Bach
Ich bin Kathrin Bach, geboren am 15.12.1983 in Halberstadt, Sachsen-Anhalt. Nachdem ich mein Abitur am Fallstein-Gymnasium Osterwieck absolviert hatte, zog es mich nach Leipzig, an dessen Universität ich seit Oktober 2003 enthusiastisch die Rechtswissenschaften studiere. Obgleich mein Schwerpunkt seit jeher auf dem Gebiet des Wirtschaftsrechtes liegt, übte die Rechtsphilosophie von Anfang an eine hartnäckige Faszination auf mich aus. Letztendlich überzeugte mich die erste Sommerakademie in Lehnin vor nun 2 Jahren und brachte mich in den APIuris e.V. als auch an den Lehrstuhl von Prof. Dr. Klesczewski als dessen studentische Hilfskraft. Es macht mich sehr glücklich, dass ich nicht nur die Möglichkeit hatte, an den vorherigen Akademien teilzunehmen und mitzuwirken, sondern auch dieses Jahr einen Beitrag zu deren Verwirklichung leisten kann. Dabei liegt mein Verantwortungsbereich insbesondere in der Teilnehmerbetreuung! Falls dahingehende Fragen, Anregungen, Probleme bestehen, stehe ich gerne zur Verfügung.
